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Americana ist tot. Denn was ist es, wenn nicht Sterbehilfe, daß ausgerechnet ein Minderbegabter wie R.Adams zur Galionsfigur sich hochdienen konnte? Wie auch immer, eine schöne Occasion, einen oft kolportierten Irrtum zu korrigieren: Waren die als hoffnungslos Americana abgestempelten Loretta schon immer auf ZWEI Kontinenten beheimatet - nun finally holt old Europe sich sein Recht zurück.
Ansonsten bleibt alles beim bereits Liebgewordenen: wo jede andere Band für einen dieser Songs ihr letztes Gucchi-Hemd geben würde, schüttelt Loretta gleich derer 12 (plus 1, das wie ein eigenes Stück klingt, aber ein Smiths-Cover ist) aus dem deutlich begabteren Ärmel. Für die abermals astreine Produktion zeichnet diesmal Roger Willoughby (Weather Prophets, Badly Drawn Boy, The Nameless Pony Chasers) verantwortlich, der Text und Musik in einem adäquat bitter-süßen Ambiente ansiedelte, so daß die Hauptstadt der Schmerzen irgendwo zwischen Abbey Road und Alphaville (der Film, nicht die Band!) liegen dürfte. |
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La vie est belle Wie immer gibt kurz vor der Veröffentlichung eines Loretta-Albums eine Single - wie immer eine 4-Track-EP im bewährten naiv-Design. "La vie est belle" heißt der Titelsong, die doch eher traurige Geschichte einer jungen Damen, die verbissen für Amnesty kämpft und völlig vergessen hat, daß das Leben auch schöne Seiten haben kann. Bei den restlichen drei Songs handelt es sich wie immer exquisite non-album-tracks. |
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Soundcheck |
| La vie est belle | |
| Monkey | |
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