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"HORIZONT" hieß die Single, mit der SPLITTER sich zurückmeldete - eine klassische 4-Track-EP. Den Titel-Song haben sie schon auf der Philip-Boa-Tour gespielt, aber damals hörte er sich noch an wie eine wuchtige, deutschsprachige Grunge Nummer. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, und aus "Horizont" ein magischer, locker groovender Song geworden, der sich geradezu anbietet für interessante Mix-Experimente. Immer wieder spannend, immer wieder überraschend ist das Zusammentreffen von Rockmusikern und Elektronikern, wenn beide Seiten zur Kooperation bereit sind. Stoeve, Ex-Gitarrist von Amok Dread Attack, Tüftler des Outa Space Department, hat sich "Horizont" angenommen, und entstanden ist eine völlig andere, neue Version mit einem luftigen Electronic-Groove und einem nahezu poppigen Arrangement. So kann Rock am Ende der Neunziger Jahre eben auch klingen.
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"Horizont" war als erste Single in einer ganzen Serie geplant, die im Verlauf der von zwölf Monate erscheinen sollte. Am Ende hätte dann, ganz in britischer Tradition, das nächste Album von SPLITTER fertig sein können. Nundenn, es hat nicht sollen sein. Das Projekt Splitter ruht derzeit. Mit einer ganzen Reihen von fertigen Songs in der Schublade. |
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"Horizont" ist auch der Beginn eines neuen SPLITTER- Designs - ganz in der formidablen Tradition der großartigen Sisters of Mercy werden alle Single-Cover als Reihe nach einem einheitlichen Konzept gestaltet, das von Sänger Markus Krack entworfen worden ist: bizarre Zeichen und Figuren, deren Bedeutung so rätselhaft und doch so einfach sind wie die Texte von Splitter. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: die ersten 1000 Exemplare von "Horizont" sind jede CD für sich ein Unikat und vielleicht irgendwann einmal ein gesuchtes Sammlerstück - handgesprayt von Markus Krack. |
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Soundcheck |
| in der Wüste | |
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| Horizont | |
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